Neptune

 

Die ersten Vorläufer der typischen Segelbarken, die während eines halben Jahrtausends Menschen und Fracht auf dem Genfersee beförderten, gehen wohl ins zwölfte Jahrhundert zurück. Ihre Form und insbesondere ihre Takelage wurden stark von genuesischen Schiffsbauern beeinflusst. Diese trugen wesentlich zur klassischen Endform bei. Aus dem Mittelmeerraum stammen die dreieckigen lateinischen Grossegel, die sogenannten Lateinersegel, die die Barken besser manövrierbar machten und ihnen bei Achtehrlichem Wind beträchtliche Fahrt verliehen. Die Planken des Decks wurden roh belassen und nur die Planken der Bootsschale wurden mit Teer abgedichtet.

 

Drei "Bacounies" bildeten mit dem Schiffsmeister zusammen die Besatzung. Sie entluden die flachbodigen Boote mit ihrem weit ausladenden Deck mit einfachen Stosskarren über schwankende Planken. An Bord wurden die Güter auf Deck und möglichst nach dem Schandeck gestapelt.

 

Ihre grosse Zeit hatten die Barken in 17. und 18. Jahrhundert. Damals waren Wege und Stege noch schlecht, Dampfschiffe und Eisenbahn unbekannt. Der Genfersee war einer der bedeutendsten Handelswege Europas. Deshalb wundert es nicht, dass die Barken sowohl von Piraten als auch von militärischen Führern eingesetzt wurden.

 

Nach Anbruch des Dampfzeitalters wurden fast nur noch Steine aus den oberen Enden des Sees zu den Bauplätzen Seehabwerts geführt. Zwar wurden die Steinbrüche 1925 geschlossen, doch die Barke "Le Neptune" wurde noch bis 1968 genutzt. Dann drohte das Schiff zu verrotten. Dank der Initiative einiger Genferseefreunde liess die Stadt Genf das Fahrzeug renovieren und übergab es anschliessend der "Fondation Neptune" zur dauernden Betreuung.

 

Le Neptune wurde 1904 unter der Aufsicht von François Jacquier in Locum gebaut. Die nahe beieinander liegenden Werften von Locun und Meillerie stellten zusammen mit den dortigen Steinbrüchen den einzigen wesentlichen Erwerbszweig der kargen und armlichen Gegend dar.

 

"Le Neptune" ist 27 Meter lang und 8.5 Meter breit. Seine beiden Lateinersegel messen je 120 qm und die Fock 35 qm.

 

Die Neptun ist heute ein Ausflugs- und Partyboot, das auch von privaten "Bacounies" gemietet werden kann.

 

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